Medienkompetenz

1. Auswählen und Nutzen von Medienangeboten Folgende Ziele sind dabei wichtig: Die Kinder und Jugendlichen sollen die Fähigkeit erwerben, eine sinnvolle Auswahl aus dem Programmangebot für unterschiedliche Funktionen vorzunehmen, z.B. für Unterhaltung und Information, für Lernen und Spiel, für Problemlösung und Entscheidungsfindung, für Kunstrezeption und Kommunikation. Sie sollen Alternativen zum Medienkonsum erfahren und nutzen. Sie sollen in die Lage versetzt werden, in konflikthaften Situationen begründete Entscheidungen zum Medienverhalten zu treffen. Sie sollen die Fähigkeit und Bereitschaft erwerben, verschiedene Medienangebote sowie medienbezogene und alternative Aktivitäten nach verschiedenen Kriterien vergleichend zu bewerten. 2. Eigenes Gestalten und Verbreiten von Medienbeiträgen Im vorhergehend beschriebenen Aufgabenbereich werden die Kinder und Jugendlichen als Nutzer vorhandener Medienangebote und dabei vorwiegend als Empfänger bzw. Re-zipienten medialer Botschaften gesehen. Allerdings treten sie bereits bei der Nutzung von Kommunikationsdiensten, z.B. bei der Nutzung von E-Mail, aus der bloßen Rezipientenrolle heraus und versenden eigene Botschaften. Im Aufgabenbereich des "Eigenen Gestaltens und Verbreitens von Medienbeiträgen" steht die Produzentenrolle ganz im Vordergrund. Mit Hilfe entsprechender technischer Geräte, z.B. Mikrophon und Ton-kassettenrecorder, Kamera und Videorecorder, Textverarbeitungs- und anderen Compu-terprogrammen gestalten sie eigene mediale Produkte. Aus medienpädagogischer Sicht sind mit der Mediengestaltung in der Regel folgende Zielvorstellungen verknüpft (vgl. auch Schell 1993): Die Kinder und Jugendlichen sollen Medienbeiträge zur Dokumentation und Präsentation von Sachverhalten, zur Artikulation eigener Interessen und Bedürfnisse, zur künstlerischen Darstellung eigener Aussagen sowie als mediale Hilfsmittel für die Problemlösung oder Entscheidungsfindung selbst gestalten. Sie sollen Verbreitungsmöglichkeiten für ihre medialen Produkte bedenken und gegebenenfalls Öffentlichkeit für Themen herstellen, die ihnen wichtig sind. Die eigene Gestaltung von Medienbeiträgen soll dazu führen, daß die technischen Mög-lichkeiten und die Produktionsprozesse von Medien handelnd erfahren und durchschaubar werden. Damit verbindet sich die Hoffnung, daß Kinder und Jugendliche vor Manipulation geschützt werden und Medienangebote kritisch einordnen sowie bewerten können. Durch die eigene Produktion von Medienbeiträgen und ihre Reflexion soll eine ästhetische Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen erreicht werden. Diese soll sich sowohl in einem angemessenen Anspruchsniveau gegenüber eigenen Produkten als auch in einem erhöhten Anspruchsniveau gegenüber Fremdproduktionen äußern. Mediengestaltung findet in der Regel als Teamarbeit statt. Die Schülerinnen und Schüler können und sollen dabei Gruppenprozesse erfahren und sozial erwünschte Verhaltensdispositionen, z.B. Kooperationsfähigkeit, erwerben bzw. verstärken. 3. Verstehen und Bewerten von Mediengestaltungen Kinder und Jugendliche werden ständig mit Informationen, Werbung und fiktiven Ge-schichten in verschiedenen Medien konfrontiert, z.B. in Zeitschriften, in Hörbeiträgen, im Fernsehen und in Computerspielen. Die damit verbundenen Botschaften werden in unterschiedlichen Zeichensystemen bzw. verschiedenen Gestaltungsmerkmalen präsentiert. Aus medienpädagogischer Sicht ist es eine wichtige Aufgabe, den Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, die vielfältigen Medienangebote angemessen zu verstehen und bewerten zu können. Dies ist zunächst im Zusammenhang einer reflektierten Auswahl und Nutzung von Medien bedeutsam. Darüber hinaus ist das Verstehen und Bewerten von medialen Ausdrucksweisen ein wesentlicher Bestandteil einer angemessenen Verwendung der "Mediensprache" bei der eigenen Gestaltung von Medien. 4. Erkennen und Aufarbeiten von Medieneinflüssen Zeichentrickfilme, Action- und Komikfilme sowie -serien gehören zu den beliebtesten Fernsehangeboten der 3 - 13jährigen Kinder. Bei den 14 - 19jährigen dominieren Action-und Komik-Filme. Es liegt auf der Hand, daß die sich damit abzeichnende Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen Wirkungen im Bereich der Gefühle, Vorstellungen und Verhaltensorientierungen haben kann. Das lässt es geraten erscheinen, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, medienbeeinflußte Emotionen, Vorstellungen und Verhaltensorientierungen aufzuarbeiten. Dabei sollen folgende Zielvorstellungen angestrebt werden: Die Kinder und Jugendlichen sollen die Fähigkeit erlangen, medienbedingte Gefühle auszudrücken und mit ihnen "umzugehen". Sie sollen in die Lage versetzt werden, medienvermittelte Vorstellungen anhand der Wirklichkeit zu überprüfen und den Unterschied zwischen Fiktion und Realität zu erkennen. Sie sollen befähigt werden, Verhaltensorientierungen, die durch Medien nahegelegt werden, zu durchschauen und im Hinblick auf ihre Rechtfertigungen zu diskutieren. Sie sollen Gestaltungsmerkmale von Medien bewußt wahrnehmen, insbesondere solche, durch die unter Umständen bestimmte Gefühle erzeugt, irreführende Vorstellungen vermittelt und problematische Verhaltensweisen nahegelegt werden. 5. Durchschauen und Beurteilen von Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung Geht man von einem (einfachen) Kommunikationsmodell aus, so sind für die Kommuni-kation generell und damit auch für technisch unterstützte Kommunikationsvorgänge mindestens drei Komponenten bedeutsam: das mediale Produkt, der Empfänger oder Rezipient und der Sender oder Kommunikator. In den beiden vorhergehend beschriebenen Aufgabenbereichen wurde der Blick vor allem auf das mediale Produkt und den Rezipienten gerichtet, im jetzt zu behandelnden Aufgabenbereich steht der Sender bzw. Kommunikator im Mittelpunkt der Betrachtung. Dabei geht es vor allem um die gesellschaftlich zu deutenden Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung. Bedingungen solcher Art wirken in vielfältiger Weise auf die Mediengestaltung und Mediennutzung ein. Beispielsweise hängt die Entscheidung, welche Nachrichten in einem bestimmten Medium in welcher Weise präsentiert werden, mit verschiedenen Bedingungen zusammen, z.B. mit personalen Bedingungen, etwa mit der Qualifikation und Motivation der jeweiligen Journalisten und Redakteure, mit technischen Bedingungen des präsentierenden Mediums, ob die Nachrichten beispielsweise nur auditiv, nur gedruckt, mit oder ohne Bild- oder Filmmaterial verbreitet werden sollen, mit ökonomischen Bedingungen, etwa ob das Medienangebot durch Verkauf, durch Gebühren oder durch Werbung finanziert werden muß, mit organisatonsbezogenen bzw. institutionellen Bedingungen, wer beispielsweise über die Auswahl und Gestaltung der Nachrichten innerhalb der jeweiligen Medieninstitution entscheidet, mit rechtlichen Bedingungen, ob möglicherweise bei der Gestaltung der Nachrichten gesetzliche Bestimmungen zum Jugendschutz zu beachten sind bzw. wie weit die Meinungs- und Informationsfreiheit geht. Ein sachgerechtes, selbstbestimmtes, kreatives und sozialverantwortliches Handeln im Medienzusammenhang setzt Kenntnisse und Verstehen, Analyse und Urteilsfähigkeit zu solchen Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung voraus. Dabei ist es denkbar, vielfältige Fragestellungen zu bearbeiten. Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen sollen die Kinder und Jugendlichen im Hinblick auf Bedingungen der Medienproduktion und Medienverbreitung rechtliche Gesichtspunkte kennen, beachten und in ihrer Bedeutung einschätzen, ökonomische Aspekte wahrnehmen, durchschauen und bewerten, organisationsbezogene bzw. institutionelle Merkmale analysierend erfassen und kritisch bedenken die eigene Situation im Mediensystem reflektieren, Möglichkeiten zur Einflußnahme erkennen und wahrnehmen sowie bei der Entwicklung von Medienkultur mitwirken.

5.12.08 19:16, kommentieren

Medienkompetenz

Das Medienkompetenz-Konzept ist seit der Einführung des Begriffs durch Baake unangefochten der zentrale Begriff aller medienpädagogischen Debatten. Dass er dabei zeitweise schillernd-unbestimmt benutzt, mal als kompensatorische Geheimwaffe gegen alle möglichen Sozialisationsdefizite postuliert, mal als standortrelevanter Beitrag der Bildungspolitik gesehen und überhaupt inhaltlich höchst divergent gefüllt wird, hat der Akzeptanz in Fachwelt wie Öffentlichkeit erstaunlicherweise keinen Abbruch getan. Fakt ist: zum Konzept Medienkompetenzen gibt es derzeit keine Alternative. Ebenso unstrittig ist, dass dieser Begriff – gleich welche Fassung zu Grunde gelegt wird – ein ganzes Bündel von Kompetenzen (bei Baake "Dimensionen" und – logisch nicht ganz stimmig – "Unterdimensionen" genannt) umfasst, die jeweils altersangemessenen an verschiedene Zielgruppen zu vermitteln sind. Zentrale Streitpunkte in den Debatten um Medienkompetenz sind einerseits die Inhalte (welche Kompetenzen im Detail vermittelt werden sollen) und die Operationalisierung der Vermittlung sowie – pragmatisch wie theoretisch ebenso relevant – die Frage der Messbarkeit der Effekte von medienpädagogischen Projekten zur Vermittlung von Medienkompetenz.

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5.12.08 18:57, kommentieren

Das zentrale Bildungsportal weiterentwickeln

Mit dem Bildungsserver Rheinland-Pfalz steht ein etabliertes Informationsportal für die Schulen zur Verfügung. Lern-, Fortbildungsplattformen (blended learning), didaktische Konzepte und Unterrichtsmaterialien sowie medientechnische Informationen und Medien („Medien-On-Demand”) werden bereitgestellt und in einem Bildungsportal zur Förderung der Medienkompetenz und des Lernens mit Medien gebündelt.

5.12.08 18:53, kommentieren

Technische Infrastruktur für Medienkompetenz ausbauen

Zur Förderung der Medienkompetenz ist eine angemessene technische Infrastruktur der Schulen erforderlich. Die technischen Infrastrukturen in den Schulen sollen so weiterentwickelt werden, dass in möglichst allen Unterrichtsräumen die Arbeit mit den neuen Medien und dem Internet im Unterrichtsalltag möglich wird. Im Rahmen des Programms werden ab dem Schuljahr 2007/8 zehn Modellschulen mit Laptop-Wagen und Präsentationseinheiten in Abhängigkeit von der Schulgröße und der räumlichen Situation sowie dem Modularen Netzwerk für Schulen (MNS+) ausgestattet. Ab dem Schuljahr 2008/9 werden auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse weitere 200 Schulen mit technischer Infrastruktur ausgerüstet.

5.12.08 18:52, kommentieren

Medienkompetenz

(I) Medienwissen und Technikkompetenzen 1. Orientierungswissen Wissen über Medien und Medienangebote, ihre funktionale Einsetzbarkeit, technischen Erfordernisse und jeweils spezifischen Anforderungen an die Nutzer 2. Hintergrundwissen Wissen über Rahmenbedingungen sowie über gesellschaftliche und individuelle Bedeutung und Auswirkungen von Medien, Medienproduktion, -distribution und -nutzung/-einsatz 3. Zeichen- und Gestaltungswissen Wissen über Zeichensysteme, Präsentationsformen, Gestaltungsarten und -strategien 4. Prozedurales Wissen und technische Handlungskompetenz Kenntnisse über die mit Mediennutzung/-einsatz, -produktion und -distribution verbundenen Prozeduren sowie Fähigkeit zur adäquaten technischen Handhabung (II) Reflexions- und Bewertungskompetenzen 5. Urteilskompetenz Fähigkeit zur Bewertung von Medienangeboten und deren -entwicklung 6. Selbstreflexionskompetenz Fähigkeit zur Bewertung der eigenen Mediennutzungsweise sowie Einsicht in die Notwendigkeit der Reflexion (III) Nutzungs- und Verarbeitungskompetenzen 7. Auswahl- und Integrationskompetenz Fähigkeit zu selbstbestimmter, zielorientierter und reflektierter Auswahl und Nutzung von Medienangeboten 8. Rezeptions- und Verarbeitungskompetenz Fähigkeit zu funktional angemessener und persönlich verträglicher Rezeption und Verarbeitung medialer Inhalte (IV) Spezielle Kommunikatorkompetenzen 9. Inhalts- und gestaltungsbezogene Kommunikatorkompetenz Fähigkeit zur Entwicklung von Medieninhalten sowie zur Anwendung von Gestaltungsarten und Präsentationsformen unter Berücksichtigung der Funktionalität sowie sozialen Angemessenheit und Verträglichkeit 10. Distributorische und partizipatorische Kommunikatorkompetenz Fähigkeit zur Veröffentlichung bzw. Verbreitung eigener Medieninhalte sowie zur Einflussnahme auf Medienproduktion und -verbreitung Medkompetenz-Dimensionen (Six & Gimmler, 2007 ) Medienpädagogische Kompetenz Schule (nach Rahmenkonzept des MSWF NRW) selbst medienkompetent handeln, d.h. - Medien und Informationstechnologien angemessen handhaben, - Medien und Informationstechnologien für unterschiedliche Funktionen nutzen, - Medien und Informationstechnologien selbst gestalten, - Mediengestaltungen und funktionale Prinzipien der Informationsverarbeitung verstehen, - Medieneinflüsse sowie Bedingungen von Medienproduktion und -verbreitung durchschauen und kritisch einordnen, - Einflussmöglichkeiten wahrnehmen und an der Entwicklung von Medienkultur mitwirken. den Stellenwert von Medien und Informationstechnologien für Kinder und Jugendliche in sensibler Weise erfassen und als Voraussetzung des Lernens mit und über Medien und Informationstechnologien berücksichtigen,d.h. - die Bedeutung von Medien und Informationstechnologien für Kinder und Jugendliche bzw. für ihre Identitätsentwicklung erfassen, insbesondere die Einflüsse auf Gefühle, Vorstellungen, Verhaltensweisen und Wertorientierungen berücksichtigen, - Geschlechterverhältnisse und Geschlechterdifferenzen sowie soziale Differenzen beim Zugang zu und beim Umgang mit Medien und Informationstechnologien reflektieren, - die Ausgangssituation des Lernens mit und über Medien und Informationstechnologien analysieren. Medien und Informationstechnologien als Hilfsmittel für Unterrichten und Beurteilen bzw. für neue Lehr- und Lernformen nutzen, d.h. - Medien und Software für den fachlichen und fachübergreifenden Unterricht nach bildungs- und lernrelevanten Kriterien analysieren und auswählen, - Konzepte für die Verwendung von Medien und Software im Rahmen weiterentwickelter Lehr- und Lernformen erarbeiten und umsetzen, - Medien und Informationstechnologien zur eigenen Unterrichtsvorbereitung nutzen, - Schülerinnen und Schüler anregen und unterstützen, Medien und Informationstechnologien als Gestaltungs-, Präsentations- und Problemlösehilfen zu verwenden, - die unterschiedlichen Möglichkeiten und Grenzen von Medien durch Evaluationsverfahren erfassen und die Ergebnisse zur Optimierung nutzen. Erziehungs- und Beratungsaufgaben zu Medienfragen im Sinne von Medienerziehung und Informations- und Kommunikationstechnologischer Grundbildung wahrnehmen und entsprechende Unterrichtseinheiten und Projekte durchführen, d.h. - Beispiele zur Medienerziehung und Informations- und Kommunikationstechnologischen Grundbildung analysieren und bewerten und eigene Projekte und Unterrichtseinheiten konzipieren, - Lernprozesse im Sinne von Medienerziehung und Informationstechnischer Grundbildung bei den Schülerinnen und Schülern unter Berücksichtigung von Geschlechterdifferenzen sowie sozialer Unterschiede anregen und unterstützen, - die Schülerinnen und Schüler im Hinblick auf einen selbstverantwortlichen, reflektierenden und kritischen Umgang mit Medien und Informationstechnologien beraten, - die Bedeutung von Medien und Informationstechnologien für inhaltliche und methodische Fragen des Faches und fachübergreifender Zusammenhänge einschätzen, - Innovationsfähigkeit hinsichtlich der Weiterentwicklungen der Informationstechnologien erwerben. Medien und Informationstechnologien für Verwaltungs- und Organisationsaufgaben des Lehrberufs nutzen, d.h. - Medien und Informationstechnologien mit Bezug auf berufliche Erfordernisse beherrschen und ihre Funktionsweisen durchschauen, - Medien und Informationstechnologien für Funktionen im Bereich von Verwaltung und Organisation zeitökonomisch und sachgerecht verwenden. personelle, ausstattungsbezogene, organisatorische und weitere institutionelle Bedingungen für medienpädagogische Aufgaben in der Schule erfassen, gestalten und an der Erarbeitung eines medienpädagogischen Konzepts im Sinne von Schulentwicklung mitwirken, d.h. - die Bedeutung der Medien für die Rolle der Lehrperson und ihre beruflichen Funktionen bzw. für Fragen der Professionalität des Lehrberufs einschätzen, - schulische Bedingungen von Medienverwendung, Medienerziehung und Informations- und Kommunikationstechnologischer Grundbildung analysieren, Verbesserungsvorschläge entwickeln und umsetzen, - schulische Konzepte zur Medienpädagogik und Informations- und Kommunikationstechnologischen Grundbildung entwerfen, kollegial abstimmen und an der Umsetzung mitwirken.

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